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Gott ist tot und wir haben ihn getötet!

Dieses Gefühl, frei nach Nietzsche, beschleicht mich manchmal.
Jesus hat alles für uns gegeben, und wir haben eine scheiß Religion daraus gemacht, mit vollmundigen Versprechen und viel Kleingedrucktem, bei dem selbst die abgebrühtesten Versicherungen und Strukturvertriebler neidisch werden. Eine christliche Religion mit der garstigen Logik der Strukkis, die auf exponentielles Wachstum setzt, alles in Bewegung setzt, aber nichts wirklich zum Guten verändert. Der alte Mensch scheint mächtiger als der neue, das Fleich triumphiert über den Geist und was "in der Welt, nicht von der Welt" letzenendes bedeutet, kann kaum jemand schlüssig und hinreichend Widerspruchfrei beantworten.
Gott ist nicht tot, aber irgendwie scheint es einen toten Jesus-Clone zu geben, den wir an seine Stelle gesetzt haben. Einen Sündenmanager, der uns ab und an auch mal im Alltag helfen könnte (Im Prinzip JA, ABER...). Diese Radio-Eriwan Theologie, die zwar Ja zur Bibel sagt, mit einem "aber" sich gegen alles möglich absichert, anstatt ehrlich zu sein und das Unverständnis und den eigenen Mangel an Erkenntnis und geistlichem Leben zugibt...BÄH!
Ich frage mich, wie manche Christen/Menschen das aushalten und auch noch verteidigen können. Klingt das zu krass?
Ich habe mich noch zurückgehalten. Manche Menschen schaffen es, diese Gegensätze und Spannungen zu ignorieren und so zu tun, als ob alles wunderbar ist. Ich nicht.

16.5.11 08:58
 


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