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Blamabler Steuerstaat

Die aktuelle Steuerdebatte, der angebliche Skandal, ist für mich nur ein weiterer Schritt in Richtung Weimar II. Die Berliner Republik erweist sich wieder einmal als ein von weltfremden Bürokraten zu Tode verwalteter Kadaver, der gewaltig stinkt. Die totalitären Züge, die dieser Staat zeigt, sind nur vorboten dessen, was noch kommen wird. Die Sozial-Nationalisten von NPD über Union bis Linkspartei haben ihren Staatsfeind neu erfunden: (Erfolg)reiche und „Wirtschaftseliten“.

Da Politik nur selten (oder nie ?) ohne populistische Feindbilder auskommt, wurden in letzter Zeit „neue“ olle Kamellen ausprobiert. Roland Kochs kriminelle Ausländer sind nicht so gut angekommen, aber von ganz rechts bis ganz links kann man prima auf „Wirtschaftseliten“ schimpfen.

Jeder Beamte, der irgendwo Steuern versenkt (Stichwort Soda-Brücke, steht bloß so da), kann sich hinter einem Wust von Verwaltungsvorschriften verstecken und hat das „Recht“ meistens auf seiner Seite, während die Vernunft der Sparsamkeit laut Aua schreit. Politiker mag man noch bei einer Wahl abstrafen, aber die Alternativen sind selten besser. Das Steuern nur dann eine breite Akzeptanz auch bei Reichen haben, wenn sie nicht in ein Fass ohne Boden fließen, sollte eigentlich jedem klar sein. Und es sind ja gerade Reiche Leute mit den kontakten zur Politik und Verwaltung, die noch besser sehen wie der Staat mit dem Geld anderer Leute umgeht. Im Grunde funktonieren Steuern wie Schutzgelderpressung mit erweiterten Dienstleistungen des Erpressers, nur das diese Art der Erhebung sich ständig mehr aufbläht und mehr kostet als sie einbringt.

Die Gängelung der Bürger durch die Regierung ist ein zwangläufiges Ergebnis des Regierens, für das man ständig auch noch zahlen muss. Nicht umsonst gilt die Mafia als krimineller Staat im Staat, der eben durch seine Tätigkeit eben auch kriminell ist, zumindest moralisch. Denn mit dem Recht des Rechtgebers kann man jeden Menschen kriminalisieren, mit Wahlversprechen ruhigstellen und mit der Angst vor sanktionen beherrschen...

21.2.08 10:47
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


karl gerd (21.2.08 11:07)
Gebt dem Caesar & dem Census,
was Caesar & Census gebührt.
Aber:

Seid nicht allzu gerecht. ( Salomo )

Die GIER nach Reichtum ist die Wurzel des Übels.

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