Buchkraft
  Startseite
    ALLES ANDERE
    Anachrist
    Theolügie
    Libertär
    Bücher
    Gedankensplitter
  Über...
  Archiv
  Über Theolügie
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

http://myblog.de/buchkraft

Gratis bloggen bei
myblog.de





Über


Ein Weblog über alles und nichts

Alter: 48
 



Werbung



Blog

Gott ist tot und wir haben ihn getötet!

Dieses Gefühl, frei nach Nietzsche, beschleicht mich manchmal.
Jesus hat alles für uns gegeben, und wir haben eine scheiß Religion daraus gemacht, mit vollmundigen Versprechen und viel Kleingedrucktem, bei dem selbst die abgebrühtesten Versicherungen und Strukturvertriebler neidisch werden. Eine christliche Religion mit der garstigen Logik der Strukkis, die auf exponentielles Wachstum setzt, alles in Bewegung setzt, aber nichts wirklich zum Guten verändert. Der alte Mensch scheint mächtiger als der neue, das Fleich triumphiert über den Geist und was "in der Welt, nicht von der Welt" letzenendes bedeutet, kann kaum jemand schlüssig und hinreichend Widerspruchfrei beantworten.
Gott ist nicht tot, aber irgendwie scheint es einen toten Jesus-Clone zu geben, den wir an seine Stelle gesetzt haben. Einen Sündenmanager, der uns ab und an auch mal im Alltag helfen könnte (Im Prinzip JA, ABER...). Diese Radio-Eriwan Theologie, die zwar Ja zur Bibel sagt, mit einem "aber" sich gegen alles möglich absichert, anstatt ehrlich zu sein und das Unverständnis und den eigenen Mangel an Erkenntnis und geistlichem Leben zugibt...BÄH!
Ich frage mich, wie manche Christen/Menschen das aushalten und auch noch verteidigen können. Klingt das zu krass?
Ich habe mich noch zurückgehalten. Manche Menschen schaffen es, diese Gegensätze und Spannungen zu ignorieren und so zu tun, als ob alles wunderbar ist. Ich nicht.

16.5.11 08:58


Werbung


Glauben als Prinzip

Ausgehend von Hebr. 11,1 und Überlegungen zu der Frage: "Was kann ich wissen?" scheint es mir, dass es keinen Menschen gibt, der nicht glaubt. Glauben ist Bedingung der menschlichen Existenz. Selbst Atheisten glauben, obwohl sie meinen zu wissen. Aber wissen kann ich nur im Rahmen meiner Überzeugungen, ein anderes Wort für Glauben. Wissen ist nie Vollständig verfügbar, ich kann mir der Vollständigkeit des Wissens nicht sicher sein und ebenso kann ich mir nicht sicher sein, das Wissen richtig zu deuten. Um nicht zu verzweifeln oder in eine Art starre zu verfallen muss ich Glauben. Ohne Glauben kann ich meinem Wissen und meiner Erkenntnis nicht vertrauen und bin nicht fähig zum leben. Deshalb ist ein prinzipielle Glaube etwas, was ich in Frage stellen darf. Der Glaube an Gott ist eine Erweiterung des prinzipiellen Glaubens zu einer persönlichen Beziehung. Wenngleich dies Argumentativ nicht besonders stark ist, so ist es mir doch ein wesentlicher Bestandteil meiner Lebenswelt. Glaube basiert nicht elementar auf emotionaler Erfahrung, als einer Art subjektiver Empirie, sondern auf Überzeugung und Rationalität, der Erkenntnis, nicht alles zu wissen. Das Element der Emotion ist zu sehr von materiellen Faktoren abhängig, dass es nicht als Argument für Gotteserfahrung taugt. Denn die Abwesenheit dieses Elements für ja dann schnell zum argumentativen Gegenteil, wenngleich das Problem bei einem verklemmten Furz liegt, um es mal etwas drastisch auszudrücken. Glauben muss aus Überzeugung basieren, nicht auf Emotion.

26.4.11 12:31


Gott ist gut?

Ist Gott wirklich gut?  Aber was ist gut?
Kann ich das wissen?
Die Erkenntnis des Guten und des Bösen ist die Quelle der Probleme. Die gute Absicht adelt keine Handlung mit bösen Konsequenzen. Im Nachhinein ist man immer schlauer.
Ist Gott gut? Er ist es, aus seinem Verstehen von Gut und Böse. Wir verstehen Gut und Böse nur begrenzt.
Es gibt keinen Menschen der sich seiner Urteile immer sicher sein kann.
Des weiteren: Menschliches Handeln kommt meist durch ein Gemenge verschiedener Absichten, Präferenzen, Hoffnungen, etc. zustande. Nicht alle sind "Edel, Hilfreich und Gut", das Ergebnis zählt.
Der Zweck heiligt  die Mittel, im Sinne der Wahl angemessener Mittel. Das Wort heiligen bedeutet nicht moralisch rechtfertigen. Zweck (Ziel) braucht eben Mittel (Methoden) zur Erreichung. Ich schweife ab. Aber so funktioniere ich. Assoziative Ketten. Von der Frage über Gottes Gut sein zur menschlichen Erkenntnis zum menschlichen Handeln und der Motive des Handeln zur angemessenen Mittelwahl. Ist Gott den nun gut?
Nein! Nicht in einem menschlichen Sinne!
Ja! Aus seinem Sinne!
Die Frage ist, ob ich, ob wir das Ja glauben.

24.4.11 06:39


Ja zu Atomkraft, Öko-Totalitarismus nein Danke!

Ökologie, die Religion unserer Zeit, ist der Weg zu einer neuen Diktatur, die Diktatur der Öko-Bürokraten, der Wohlmeiner und Schlechtmacher, jene Subspezies Mensch, die mit scheinbar guten Absichten manipuliert, Macht anhäuft und das schlechte Gewissen des linken Spießbürgertums ausnutzt.
Ja die (Mitte-)Links-Spießer, schämen sich für ihren Wohlstand. Links denken und kapitalistisch Leben, wie peinlich.
Wie lächerlich...
23.4.11 06:29


Wort und Geist

 Wort und Geist geistert mal wieder durch den Bloggerwald. Sehr gut. Dank an Martin D. :

http://martin-dreyer.blogspot.com/2009/07/warnung-vor-der-wort-und-geist.html

Diese Bewegung kotzt echt an und zerstört vieles was mir selbst einmal wichtig war und jetzt nur noch nach diesem fauligen Mix aus Esoterik, Selbstgefälligkeit und Gnosis duftet: z.B. die Tatsache der Gotteskindschaft und der neuen Kreatur in Christus. Fällt mir echt schwer, daran festzuhalten, ohne dass mir schlecht wird.
Das so viele Freaks da gelandet sind, ist echt Krass, war aber bei der ständigen "charismatisierung" der Bewegung ua durch Paddy und der Jesus Gemeinde Rinteln abzusehen. Ich habe selbst meinen Teil dazu beigetragen. Die Lehren der Rintelner so um 2001/2002 herum waren in vieler hinsicht ähnlich mit anderen akzenten, totalitär und manipulativ.
Die Gründe, wieso jemand bei so etwas mit macht sind individuell unterschiedlich. Bei mir war es der Wunsch Jesus mal "live in action" zu erleben, nicht mich auf jenseitiges vertrösten zu lassen. Bei evangelikalen Christen wird auch oft von Führung etc geredet, aber es fehlen die Methoden, die charismatische Gemeinden bieten, was oft zu enttäuschungen und verpassten Gelegenheiten führt. Desweiteren leiden manche Traditionsevangelikalen unter der langeweile des immer gleichen. Leider ist natürlich das neue immer irgendwann alt. Das gilt auch für JF oder charismatismus oä. Wie die Israeliten ist man das olle Manna satt....
Ein entscheidender Punkt des Evangeliums ist, dass die höchsten, geistlichen Erkenntnisse am Anfang stehen:Das Wort vom Kreuz, ua.
Während die Tendenz zum gnostisch-theologischen Turmbau zu Babel zunächst sehr erfolgreich und geistlich aussieht, sind spaltung und Verwirrung die Folge. An den Folgen leide ich noch immer ein wenig und mir wird schlecht. Nach dem Zusammenbruch der JF BOMB (BadOenh./Minden/Bückeburg) hat es mich nicht gewundert, dass so erwas wie WuG (WÜRG) den Freaks wiederfahren ist und wer da alles mit macht. Es war, denke ich ein Fehler der Freaks, sich einerseits zu viele Leitungsstrukturen und damit verbundene gebündelte Macht zu kreieren, andererseits mit zu viel geistlicher Nahrung vollzustopfen ohne Zeit zum verdauen zu haben. Dazu kam der Erwartungsdruck nach immer was neuem. Andererseits gab es auch Kriesenexperten, die als Ärsche/Älteste, Gemeindeleitung als Krisenmanagement verstanden/verstehen und wenn es nichts zu managen gibt, Krisen anzetteln, so wie ein Feuerwehrmann, der heimlich selber zündelt, um dann als Held da zustehen. Ich könnt noch mehr schreiben, hab keine Zeit mehr.
GOTTES SEGEN TROTZDEM ALLEN
Peter

 

 

25.8.09 07:09


Natürliche Gemeinschaft, Organisation, offene Gesellschaft und die christliche Gemeinde

Zugegeben, das ist ein dickes Brett zu dem ich mir Gedanken mache. Da aber die Jesus Freaks OWL spontan, mich inspirierend, eine Wiederbelebung erlebt haben, will ich doch ein wenig bohren. Es bleibt erst mal bei ein paar Gedankensplittern (Bohrstaub?):
--- natürliche Gemeinschaft durch Beziehungen, Gemeinsamkeiten sind vorhanden aber nicht primär im Sinne von Gleichheit der Interessen, Ziele und Ideeologien. Organisationstrukturen sind spontan und temporär.
--- Organisation definiert Gemeinschaft durch starke Gemeinsamkeiten, Gleichheit von Interessen, Visionen, Zielen: Stichwort Zweckgemeinschaft. Beispiel Firmen, Parteien, Vereine und Clubs. Beziehungen sind nicht primär und zweckorientiert.
Tendenz zu starken Hierachien. Organisationsstrukturen können wichtiger werden als vereinbarte Ziele.


--- Offene Gesellschaft: siehe Karl Popper

--- christliche Gemeinde: Oft gefangen zwischen den Konzepten. Regelmäßiger Trend zur Organisation, Hierachie, Struktur, einschließlich Strukturvertrieb als Missions- u. Spendenkonzept.

So, das wars mal wieder...

Erstellt auf einem EEE-PC. Rechtsschreibfehler sind nicht auszuschließen....

17.5.08 11:48


UPS 2

Schreiben ist die Quelle aller Rechtschreibfehler. Der Duden gilt nur für Behörden .
7.3.08 10:02


Ups

Kommunikation ist die Quelle jedes Missverständnisses....

6.3.08 21:42


@gerd

Karikaturistensteuer geplant

Mal im Ernst: Ein König gibt durch das Recht dem Land Bestand, aber ein Mann der Abgaben zerstört es.
Spr. 29, 4

21.2.08 12:20


Blamabler Steuerstaat

Die aktuelle Steuerdebatte, der angebliche Skandal, ist für mich nur ein weiterer Schritt in Richtung Weimar II. Die Berliner Republik erweist sich wieder einmal als ein von weltfremden Bürokraten zu Tode verwalteter Kadaver, der gewaltig stinkt. Die totalitären Züge, die dieser Staat zeigt, sind nur vorboten dessen, was noch kommen wird. Die Sozial-Nationalisten von NPD über Union bis Linkspartei haben ihren Staatsfeind neu erfunden: (Erfolg)reiche und „Wirtschaftseliten“.

Da Politik nur selten (oder nie ?) ohne populistische Feindbilder auskommt, wurden in letzter Zeit „neue“ olle Kamellen ausprobiert. Roland Kochs kriminelle Ausländer sind nicht so gut angekommen, aber von ganz rechts bis ganz links kann man prima auf „Wirtschaftseliten“ schimpfen.

Jeder Beamte, der irgendwo Steuern versenkt (Stichwort Soda-Brücke, steht bloß so da), kann sich hinter einem Wust von Verwaltungsvorschriften verstecken und hat das „Recht“ meistens auf seiner Seite, während die Vernunft der Sparsamkeit laut Aua schreit. Politiker mag man noch bei einer Wahl abstrafen, aber die Alternativen sind selten besser. Das Steuern nur dann eine breite Akzeptanz auch bei Reichen haben, wenn sie nicht in ein Fass ohne Boden fließen, sollte eigentlich jedem klar sein. Und es sind ja gerade Reiche Leute mit den kontakten zur Politik und Verwaltung, die noch besser sehen wie der Staat mit dem Geld anderer Leute umgeht. Im Grunde funktonieren Steuern wie Schutzgelderpressung mit erweiterten Dienstleistungen des Erpressers, nur das diese Art der Erhebung sich ständig mehr aufbläht und mehr kostet als sie einbringt.

Die Gängelung der Bürger durch die Regierung ist ein zwangläufiges Ergebnis des Regierens, für das man ständig auch noch zahlen muss. Nicht umsonst gilt die Mafia als krimineller Staat im Staat, der eben durch seine Tätigkeit eben auch kriminell ist, zumindest moralisch. Denn mit dem Recht des Rechtgebers kann man jeden Menschen kriminalisieren, mit Wahlversprechen ruhigstellen und mit der Angst vor sanktionen beherrschen...

21.2.08 10:47


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung